Willkommen zurück!

Nach einer kreativen Pause melde ich mich pünktlich kurz vor dem Start der Berlinale zurück, über die ich in den kommenden Tagen auch etwas ausführlicher berichten möchte.

Wong Kar Wai, der dieses Jahr als Jurypräsident fungiert, wird am 07.02. seinen neuen Film The Grandmaster (2013) präsentieren, auf den ich persönlich schon sehr gespannt bin.

Nach kurzer Durchsicht des Programms freue ich mich vor allem auf die Filme aus der Wettbewerbskategorie: Elle s’en va (2013) von Emmanuelle Bercot , Camille Claudelle 1915 (2012) von Bruno Dumont, La Religieuse (2012) von Guillaume Nicloux, Side Effects (2013) von Steven Soderbergh. Auch die im Wettbewerb außer Konkurrenz laufenden Before Midnight (2013) von Richard Linklater und Night Train to Lisbon (2013) von Bille August wecken Interesse. Vor allem an Linklaters Film habe ich allein schon aufgrund der beiden Vorgänger, die ich zu meinen Lieblingsfilmen zählen darf, hohe Erwartungen. Vielversprechend erscheinen mir außerdem die in der Kategorie „Panorama Special“ gezeigten Filme Frances Ha (2012) von Noah Baumbach und Mes séances de lutte (2012) von Jacques Doillon, Top of the Lake (2012) von Jane Campion (Kategorie: Berlinale Special), Leviathan (2012) von Lucien Castaing-Taylor (Kategorie: Forum Expanded).

Wer die Möglichkeit hat, sich einen dieser Filme anzusehen, sollte dies tun (und mir mitteilen, wie er ihn fand). Vielleicht habt ihr auch noch Tipps für mich, oder verratet mir, auf welche Filme ihr euch denn momentan freut!

Persönlicher Musiktipp: Here I am – Adam Green & Binki Shapiro

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Ein Gedanke zu “Willkommen zurück!

  1. Ohhh… ein neuer Post, wie schön! Willkommen zurück!

    Ich gehe mit dir konform und auch ich freue mich auf einige Filme deiner Liste:
    Before Midnight
    (Aus denselben Gründen, ich liebeliebeliebe die Vorgängerfilme und als ich im Sommer Wien war, habe ich mit meiner Schwester eine Before Sunrise-Tour gemacht… hach… Paris ist nun mein nächstes Reiseziel ^^)
    Frances Ha
    (Ich muss zugeben, mir sagte der Name des Regisseurs zunächst nichts, erst nach kurzer Recherche habe ich gemerkt, dass ich doch einige Filme von ihm gesehen habe. Es war allerdings die Beschreibung „Großstadtmärchen […] über das Erwachsenwerden nach dem Erwachsenwerden“, die mein Interesse geweckt hat.)
    Camille Claudel 1915
    (Juliette Binoche ist eine fantastische Schauspielerin!)

    Auf The Grandmaster bin ich ebenfalls sehr gespannt. Leider hat mich sein letzter Film My Blueberry Nights sehr enttäuscht und war überrascht, dass es sich bei seinem jetzigen um einen Martial Arts-Film handelt. Auch wenn ich mir sicher bin, dass er keinen – salopp gesagt – 08/15-Müll gedreht hat und diese wunderschönen Wong-typischen melancholischen, verträumten Elemente hier auch vorhanden sein werden. Außerdem spielt hier der famose Tony Leung mit!

    Was sonst mich sonst noch interessiert hat:
    The Spirit Of ’45
    (Ich bin ein sehr, sehr großer Anhänger von Ken Loach!)
    Promised Land
    (… und ich bin auch ein großer Anhänger von Gus Van Sant!)
    Sing Me the Songs that Say I Love You – A Concert for Kate McGarrigle
    (Rufus Wainwright! Martha Wainwright! Emmylou Harris! Norah Jones!)
    Nobody’s Daughter Haewon
    (Träume ich noch oder lebe ich? Falls es ersteres ist, will ich davon jemals aufwachen? Ich habe ein großes Faible für Filme und Büchern, die sich mit diesem Motiv beschäftigen. Die Story könnte von einem Banana Yoshimoto-Roman sein)
    White Night
    (… sowie für Filme, die von nächtliches Geschehnissen in Großstädten handeln. Diese Kälte, die Anonymität, dass man doch nicht so frei leben kann/darf wie man möchte)
    Maladies
    (Ein sensibler Film über drei Außenseiter… schön!)
    The Meteor
    (Die interessante filmische Inszenierung über Einsamkeit und Schuld hat mich neugierig gemacht.)
    Pluto
    (Ich habe schon sehr, sehr viel über das extreme wettbewerbsbetonende Eifern an südkoreanischen (und japanischen) Schulen und Hochschulen gelesen… Es scheint kein leicht verdaulicher Film zu sein, aber viele meiner Lieblingsfilme sind auch eher „schwer verdaulich“)
    Fatal
    (Apropos „schwer verdaulich“, hier trifft dies auch zu. Aber gerade deswegen klingt er (für mich) sehr, sehr ansprechend.)

    Worauf ich mich sonst noch freue: Broken (Mark O’Rowe ist einer meiner Lieblingsdramatiker und Drehbuchautoren) und Closed Circuit (das Skript klingt so Crowley-untypisch, aber bislang war ich von allen seinen Filmen begeistert).

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