Für die Freiheit der Kunst!

So from now on, and for the next twenty years, I’m forced to be silent. I’m forced not to be able to see, I’m forced not to be able to think, I’m forced not to be able to make films.
I submit to the reality of the captivity and the captors. I will look for the manifestation of my dreams in your films, hoping to find in them what I have been deprived of. – Jafar Panahi

Wenn man diese Sätze liest – immer wieder liest, weil man den Inhalt nicht begreifen kann, nein, ihn nicht begreifen will – steigen einem Tränen der Verzweiflung empor.

Die Zeilen stammen aus dem Jahr 2010, als Jafar Panahi, einer der wichtigsten Regisseure des Irans, zu einem 20jährigen Berufsverbot verurteilt wurde. Seitdem hat sich nichts geändert.

Deshalb freue ich mich sehr, dass die Berlinale gestern erneut ein Zeichen in Richtung Iran gesendet hat, dass sie sich weiterhin mit Panahi solidarisch zeigt und ihm gedenkt. Auch ist Panahis Film Closed Curtain im Wettbewerb zu sehen. Das ist wichtig und gut! Denn Panahi wird so lange nicht schweigen müssen, solange man seine Filme zeigt, durch die er zu den Menschen spricht.

Dies ist ein Text für die Freiheit der Kunst, für die Freiheit der Gedanken, Ideen und Visionen, für die Freiheit von Wünschen und Träumen….Sie lassen sich nicht unterdrücken und sie lassen sich nicht bekämpfen.

In Solidarität mit Jafar Panahi.

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