„Nichts ist von Dauer“

Ich bin heute auf ein Gedicht von Robert Frost (1874-1963) gestoßen, das ich gern mit euch teilen möchte, weil es so schön und vor allem so traurig ist.

Gold ist das erste Grün der Fluren,
Vergänglichste der frühen Morgenspuren.
Die ersten Blätter sind wie zarte Blüten,
Ihr Glanz lässt sich Sekunden nur behüten.
Bald folgen tausend Blätter wie mit einem Schlage.
Die Dämmerung vergeht und wird zum Tage.
So sank das Paradies aus Lust in Trauer.
Nichts Goldenes bleibt.
Nichts ist von Dauer.

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