Halloween (1) – Filme zum Schaudern

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Heute ist Halloween, und auch, wenn dieses Fest in Deutschland wenig Tradition hat und man sich stets dafür rechtfertigen muss, kann ich damit doch wesentlich mehr anfangen als z.B. mit Fasching und Karneval. Warum ist das so? Zum einen empfinde ich die Vorstellung, dass sich an diesem Abend der Schleier zwischen den Lebenden und den Toten lüftet, in gewisser Weise als sehr romantisch und melancholisch. Dieses Fest thematisiert die Sehnsucht des Menschen nach dem Unheimlichen, dem Mystischen, dem Abgründigen. Es offenbart unsere Ängste vor dem Tod und den Wunsch nach ewigem Leben.

Schon als Kind war meine erste Anlaufbahn die Geisterbahn, die mir ein angenehmes Gefühl des Schauderns und der Faszination bescherte. Durch die Serie „Roseanne“ wurde mir Halloween schließlich erstmals nähergebracht, und mir gefiel diese skurril-makabre Tradition, sich in gruseligen Kostümen unter die vermeintlichen Toten zu mischen, um von diesen als ihresgleichen anerkannt zu werden.

Die beiden Meister des Grusels im Film sind für mich allerdings nach wie vor Vincent Price und Tim Burton. Wenn ich daher zu Halloween zu einer Filmnacht einlade, dürfen Filme aus deren Repertoire nicht fehlen.

In den letzten Jahren hat vor allem das Halloween-Programm im Fernsehen sehr nachgelassen. Daher habe ich auf die üblichen TV-Tipps verzichtet und euch lieber einige meiner persönlichen Favoriten vorgeschlagen.

Und damit wünsche ich euch einen schaurig-schönen Abend!