Wie man die Welt durch Filme kennenlernt

Der Vorteil, ein Filmemacher zu sein, besteht darin, auch beruflich durch die ganze Welt reisen zu können, Zutritt zu geschützten und entlegenen Orten zu haben. Häufig macht man sich zusammen mit dem Location Scout auf die Suche nach diesen besonderen Orten, begutachtet Schauplätze, die authentisch wirken und die die Stimmung der Geschichte, die man erzählen möchte, einfangen könnten. Jedes Detail ist dabei wichtig. Und am Ende versucht man, die Stimmung und die Magie eines Ortes mit der Kamera einzufangen, so dass auch der Zuschauer daran teilhaben kann.

Für viele ist das jedoch nicht genug. Sie wollen die Originalschauplätze eines Filmes selbst sehen, wollen sich einmal fühlen wie Grace Kelly, und mit dem Auto die Straßen von Monte Carlo erkunden, wollen wie Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg die Champs-Élysées entlangspazieren und wie Julie Delpy und Ethan Hawke eine romantische Riesenradfahrt auf dem Wiener Prater machen.

Doch woher weiß man nun eigentlich, an welchen Orten der eigene Lieblingsfilm gedreht wurde, in welchem Café, welchem Hotel oder welcher Bar?

Es gibt eine wunderbare Seite, die sich http://www.movie-locations.com/ nennt und eine sehr detaillierte Beschreibung (inkl. Fotos) aller Schauplätze vieler großer und kleiner Filme bietet. Man kann dabei sowohl nach dem Filmtitel als auch nach Darsteller und Regisseur suchen. Ich war sehr begeistert, als ich darauf gestoßen bin und habe nun selbst richtig große Lust, einmal alle möglichen Drehorte zu besuchen, die ich schon immer sehen wollte. Vielleicht geht es euch ähnlich.

Also, ran an die Koffer und raus in die (Film-)Welt!

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2 Gedanken zu “Wie man die Welt durch Filme kennenlernt

  1. Die Seite habe ich auch gefunden als ich für meinen Kurzurlaub in Wien eine Before Sunrise-Tour geplant habe. Und eine Before Sunset-Tour in Paris, wobei ich aus Zeitmangel (und etwaaas ungeduldiger Begleitung… pfff!) nur die Station zu Shakespeare and Company geschafft habe. Aber ein Trip nach Paris ist demnächst definitiv wieder geplant.

    Dieses „einmal so fühlen wie der Protagonist XY“ ist für mich als Cineast auf jeden Fall ein Grund, warum ich mittlerweile vor jedem Urlaub oder Kurztrip schaue, welche Originalschauplätze von Filmen ich besuchen kann. Vermutlich bilde ich es mir nur ein, aber jedes Mal hatte ich das Gefühl, dass ein Stück Faszination in der Luft herumschwirrte, was mir oft ein Lächeln auf den Lippen zauberte – egal wie „unglamorös“ der Schauplatz in der Wirklichkeit vielleicht auch war. (Meine Begleitung in Wien sagte damals zu mir, dass ich während der Tour permanent wie ein Honigkuchenpferd gegrinst habe und wie verstohlen alles mit den Augen versucht habe „aufzusaugen“… selbst in der Straßenbahn ^^)
    Aber vielleicht ist das auch gerade das Schöne: Gerade die Filme zeigen, wie man solche Orte wiederentdecken kann und ihren eigenen Charme haben.

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